Klinische Hypnose

 

 

 

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Klinische Hypnose

Sind Sie im Krieg oder im Frieden mit Ihrer Welt? Diese Frage wird im Kopf entschieden, und zwar durch die Gedanken und Glaubenssätze, die Sie durch Ihr tägliches Leben begleiten. Der Mensch denkt täglich 60.000-80.000 Gedanken, viele wiederholen sich stetig, viele sind negativ. Durch jeden Gedanken entsteht ein Bewusstsein und damit ein Gefühl, wie Ärger, Wut, Trauer, Sinnlosigkeit, Hilflosigkeit oder Verzweiflung. Positive Gedanken hingegen führen uns in ein positives Bewusstsein, wie Freude, Liebe oder Dankbarkeit. Dann fühlen wir uns gut!

Viele negative Glaubenssätze wie „Ich bin unfähig“, „Ich bin unattraktiv“, „Ich bin nicht liebenswert“, „Ich bin anders, ich bin seltsam“, aber auch allgemeine „Weisheiten“ wie „man bekommt nichts geschenkt“, „das Leben ist kein Spaziergang“, „Der Tod ist etwas Schreckliches“, etc. prägen sich in der Kindheit aus, indem wir ungeprüft das übernehmen, was uns vorgelebt oder signalisiert wird.

Positives und negatives Denken

Heute weiß jedes Kind, dass man positiv denken sollte. Leider stellt diese Anleitung jedoch keine echte Hilfe dar, weil die zugehörige Gehirnwäsche nicht auf Knopfdruck zur Verfügung steht. Zwar sind positive Gedanken und Glaubenssätze wunderbar, aber Negatives lässt sich nicht einfach wegdrücken, und es hat auch keinerlei Sinn, sich belastende Überzeugungen zu verbieten: Sie kommen zurück, wie quengelnde, schreiende Kinder, die tief unzufrieden sind. Wie können sie nicht einfach auf ihr Zimmer schicken.

Wirksame Transformation unseres Denkens und Empfindens

Da Menschen oft den Eindruck haben, ihre psychischen Beschwerden in keiner Weise unter Kontrolle zu haben, nimmt es nicht Wunder, dass sie auch dazu tendieren, das heilende Prinzip nicht bei sich selbst zu erkennen.Die „moderne Hypnotherapie nach Milton Erickson“ (1901-1980), führte eine andere Idee - nicht als erster - in die Landschaft der Psychotherapie ein. Milton Erickson berief sich nämlich auf das „Unbewusste“ als Dritten im Bunde, das Unbewusste, das helfen könne, Probleme zu lösen und persönliche Ziele zu erreichen. Das Unbewusste wird dabei als weise, wissende, kluge und vor allem wohlmeinende und unterstützende Instanz innerhalb der Person gesehen. Dies findet sich etwa schon bei Franz Anton Mesmer (1734-1815). Auch er versteht sich lediglich als Vermittler einer transpersonalen Kraft, den er „animalischen Magnetismus“ nennt. Hypnose bedient sich eines „therapeutischen Tertiums“ (Burkhard Peter, 2001), eines hilfreichen Dritten im Bunde. Bei der klassischen Hypnose ist es „das Unbewusste“, bei der Yager Therapie „Zentrum“, eine Art Überbewusstsein.

Was verändert sich in Hypnose? Zum einen der Bewusstseinszustand (wir sehen das etwa an den Gehirnwellen, diese gehen von Beta, das das Alltagsbewusstsein kennzeichnet, tiefer, etwa zu Alpha und Theta, Entspannungszustand, und Bewusstseinszustände ähnlich dem Traumschlaf). Gleichzeitig findet eine Aktivierung von Bereichen der Gehirnrinde und des Mittelhirns statt. Es werden Lern- und Erinnerungsprozesse außerhalb der bewussten Wahrnehmung angesprochen und die bildliche Verarbeitung gefördert. Die imaginierten Bilder werden zur inneren Realität. Oder nochmals genauer: Im präfontalen Cortex (Hirnrinde) könnte man unseren Alltagsverstand, bis hin zum wissenschaftlichen Verständnis, verorten. Die zweite wichtige Struktur heißt Präcuneus, in der Mitte des Gehirns. Dieser tritt in Aktion, wenn das Denken um das eigenen Ich kursiert. Beide Zentren, den kritischen Verstand und das Ich-Bewusstsein benötigen wir, weil wir ständig überlegen, ob etwas zu uns passt, zu unserem Selbstbild. Während der Trance sind beide Zentren in der Aktivität heruntergefahren. Weder das Ich, noch unser kritischer Verstand, sind ausschlaggebend. Was wie eine Schwächung klingt, ist das Gegenteil: Fantasie und Denken sind endlich frei. In Trance sprechen Therapeuten mit einem erweiterten Ich der Patienten. Dadurch können auch positive Suggestionen besser aufgenommen werden. (Dirk Revenstorf, 2018).

Es gibt viele Formen der Hypnose, und ich freue mich darüber, hier ein breites Spektrum anbieten zu können. Manchmal geht nichts über eine herrliche, tiefe Entspannungshypnose, bei der innere Ressourcen freigeschalten werden. Andere Male verwenden wir aufdeckende Hypnosen, die einen Zugang zu früheren Schocks und Traumata, sowie deren Verarbeitung bieten. Dabei werden störende Überzeugungen und Glaubenssätze korrigiert. Große Eerleichterungseffekte können sich ergeben.

 

Klicker-Transformations-Hypnose

Mittels der von mir entwickelten Klicker-Transformations-Hypnose ist es mir gelungen, nicht nur ein besonders wirksames, sondern auch besonders schnelles Verfahren zu entwickeln, innere Schocks und Traumata aufzulösen, und positive Glaubenssätze neu zu installieren. Bereits eine Doppelstunde mit diesem Verfahren bietet ein ganz besonderes Erlebnis, und gibt konkrete Hilfestellungen für die persönliche Befreiung.

Zum diesbezüglichen Seminarbetrieb: Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich freue mich, Euch ein neuartiges Therapieverfahren zu zeigen. Die „Klicker-Transformation-Hypnose“ ist für Psychotherapeuten leicht durchführbar, auch wenn bisher keine Hypnose-Vorerfahrung bestand. Im Skriptum wird der Volltext geliefert, sodass sofortige Umsetzbarkeit in Eurer Praxis garantiert ist. Im Gegensatz zur subliminalen Hypnose (Yager-Code, der natürlich auch hervorragend ist!!), wird diese hypnotherapeutische Altersregression von einem „autoritären Stil“ geprägt. Deswegen ist der Sprech-Duktus sehr wichtig, der Wechsel zwischen laut und leise, schnell und langsam. Dies wird ebenfalls vermittelt. Ein sehr hohes Vorstellungsvermögen seitens der Pat. ist nicht vonnöten.

Die Übung kann für unterschiedlichen Themen adaptiert werden. Wir gehen in der hypnotherapeutischen Altersregression etwa zu drei Szenen mit dem Thema „Kränkung und Zurückweisung" oder "nicht genug sein".

Hypnotherapeutische Vorerfahrung ist in diesem Zusammenhang nicht unbedingt erforderlich. Es ist eine äußerst interessante Selbsterfahrung, auch, wenn eine Anwendung an Patienten nicht geplant, oder Euch nicht gestattet ist. Selbstverständlich gibt es ein Zertifikat über die absolvierten Weiterbildungsstunden.

Fast jede(r) hat eine Erfahrung im Gepäck, „nicht genug“ zu sein. Eine Befreiung davon ist ein großartiges Ereignis, das Menschen helfen kann, ihr wahres Potenzial zu entfalten.

WARNHINWEIS: Es kann sein, dass Eure Pat. nachher nicht mehr viel Psychotherapie brauchen. Mir ist das mehrmals passiert. Auf Nachfrage stellte sich heraus, es ging den Leuten so ausgezeichnet, dass sie mit der Therapie „pausieren“ wollten. Ich betrachte diese Übung als die eierlegende Wollmilchsau der Psychotherapie.

Besonders indiziert bei

Ängsten aller Art, Depression, belastenden Gedanken und Gefühlen, Trauer-Arbeit, psychosomatischen Erkrankungen (z.B. Neurodermitis, Reizdarm), Schmerzzuständen, Schlafstörungen, Beziehungs- und Selbstwertproblemen. Effektive Behandlung der Ko-Abhängigkeit im Rahmen einer belastenden narzisstischen Beziehungsdynamik in Partnerschaft und Familie.

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