Klinische Hypnose

 

 

abz 34

Transformations-Hypnose

Sind Sie im Krieg oder im Frieden mit der Welt? Diese Frage wird in Ihrem Kopf entschieden, und zwar durch die Gedanken und Glaubenssätze, die Sie durch Ihr tägliches Leben begleiten. Der Mensch denkt täglich 60.000-80.000 Gedanken, viele wiederholen sich stetig, viele sind negativ. Durch jeden Gedanken entsteht ein Bewusstsein und damit ein Gefühl, wie Ärger, Wut, Trauer, Sinnlosigkeit, Hilflosigkeit oder Verzweiflung. Positive Gedanken hingegen führen uns in ein positives Bewusstsein, wie Freude, Liebe oder Dankbarkeit. Dann fühlen wir uns gut!

Viele negative Glaubenssätze wie „Ich bin unfähig“, „Ich bin unattraktiv“, „Ich bin nicht liebenswert“, „Ich bin anders, ich bin seltsam“, aber auch allgemeine „Weisheiten“ wie „Im Leben bekommt man nichts geschenkt“, „die Welt ist ungerecht und feindlich“, „Der Tod ist etwas Schreckliches“, etc. prägen sich in der Kindheit aus, indem wir ungeprüft das übernehmen, was uns vorgelebt oder (scheinbar) signalisiert wird.

Positives und negatives Denken

Heute weiß jedes Kind, dass man positiv denken sollte. Leider stellt diese Anleitung jedoch keine echte Hilfe dar, weil die zugehörige Gehirnwäsche nicht auf Knopfdruck zur Verfügung steht. Zwar sind positive Gedanken und Glaubenssätze wunderbar, aber Negatives lässt sich nicht einfach wegdrücken, und es hat auch keinerlei Sinn, sich belastende Überzeugungen zu verbieten: Sie kommen zurück, wie quengelnde, schreiende Kinder, die tief unzufrieden sind. Wie können sie nicht einfach auf ihr Zimmer schicken.

Wirksame Transformation unseres Denkens und Empfindens

Da Menschen oft den Eindruck haben, ihre psychischen Beschwerden in keiner Weise unter Kontrolle zu haben, nimmt es nicht Wunder, dass sie auch dazu tendieren, das heilende Prinzip nicht bei sich selbst zu erkennen.Die „moderne Hypnotherapie nach Milton Erickson“ (1901-1980), führte eine andere Idee - nicht als erster - in die Landschaft der Psychotherapie ein. Milton Erickson berief sich nämlich auf das „Unbewusste“ als Dritten im Bunde, das Unbewusste, das helfen könne, Probleme zu lösen und persönliche Ziele zu erreichen. Das Unbewusste wird dabei als weise, wissende, kluge und vor allem wohlmeinende und unterstützende Instanz innerhalb der Person gesehen. Dies findet sich etwa schon bei Franz Anton Mesmer (1734-1815). Auch er versteht sich lediglich als Vermittler einer transpersonalen Kraft, den er „animalischen Magnetismus“ nennt. Hypnose bedient sich eines „therapeutischen Tertiums“ (Burkhatrd Peter, 2001), eines hilfreichen Dritten im Bunde. Bei der klassischen Hypnose ist es „das Unbewusste“, bei der Yager Therapie „Zentrum“, eine Art Überbewusstsein.

Was verändert sich in Hypnose? Zum einen der Bewusstseinszustand (wir sehen das etwa an den Gehirnwellen, diese gehen von Beta, das das Alltagsbewusstsein kennzeichnet, tiefer, etwa zu Alpha und Theta, Entspannungszustand, und Bewusstseinszustände ähnlich dem Traumschlaf). Gleichzeitig findet eine Aktivierung von Bereichen der Gehirnrinde und des Mittelhirns statt. Es werden Lern- und Erinnerungsprozesse außerhalb der bewussten Wahrnehmung angesprochen und die bildliche Verarbeitung gefördert. Die imaginierten Bilder werden zur inneren Realität. Oder nochmals genauer: Im präfontalen Cortex (Hirnrinde) könnte man unseren Alltagsverstand, bis hin zum wissenschaftlichen Verständnis, verorten. Die zweite wichtige Struktur heißt Präcuneus, in der Mitte des Gehirns. Dieser tritt in Aktion, wenn das Denken um das eigenen Ich kursiert. Beide Zentren, den kritischen Verstand und das Ich-Bewusstsein benötigen wir, weil wir ständig überlegen, ob etwas zu uns passt, zu unserem Selbstbild. Während der Trance sind beide Zentren in der Aktivität heruntergefahren. Weder das Ich, noch unser kritischer Verstand, sind ausschlaggebend. Was wie eine Schwächung klingt, ist das Gegenteil: Fantasie und Denken sind endlich frei. In Trance sprechen Therapeutinnen mit einem erweiterten Ich der Patientinnen. Natürlich können auch Suggestionen besser aufgenommen werden. (Dirk Revenstorf, 2018).

Mit der Transformations-Hypnose ist es mir gelungen, nicht nur ein besonders wirksames, sondern auch besonders schnelles Verfahren zu entwickeln, innere Schocks und Traumata aufzulösen, und positive Glaubenssätze neu zu installieren. Bereits eine Doppelstunde mit diesem Verfahren bietet ein ganz besonderes Erlebnis, und gibt konkrete Hilfestellungen für die persönliche Befreiung.

 

Besonders indiziert bei

Ängsten aller Art, Depression, belastenden Gedanken und Gefühlen, Trauer-Arbeit, psychosomatischen Erkrankungen (z.B. Neurodermitis, Reizdarm), Schmerzzuständen, Schlafstörungen, Beziehungsproblemen. Wesentlich unterstützend bei Gewichtsreduktion und Rauchentwöhnung.

Search